ARTIST STATEMENT:
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Franziska Reinbothe

“Eine Leere, oder besser eine Leerstelle entsteht durch Entnahme: Ein zuvor Gesamtes wird gekürzt oder erleichtert um genau dieses eine Stück, dessen Abwesenheit sich nun als ein physisches Fehlen darstellt und das zuvor Gesamte als ein Bruchstück zurücklässt. Doch konträr gedacht sollte dieses Fehlen (oder das Bruchstück) nicht zwangsläufig als ein Verlust allein gewertet werden: Die fehlende Spannung des gemalten Gewebes (2019_062) beispielsweie gibt dem Bild erst sein eigentliches aufgeworfenes Aussehen. Der absichtliche Verzicht von flüssiger Farbe zugunsten semitransparenten Chiffons (2021_048) trägt maßgeblich dazu bei, eine akkurat ausgeführte Trompe l’Oeile – Malerei zu vermuten, wo gar keine ist. Und durch die nachträgliche Verschleierung des Bildes durch eben Chiffon (2024_014) mag die Malerei in ihrer Präzision zwar vorenthalten bleiben, doch zieht sie sich in der Summe zu einem Farbton von stringenter Dichte zusammen.”

Als bildende Künstlerin erarbeitet Franziska Reinbothe mir verschiedene Strategien der Bildfindung. Ihre Ausgangsfrage lautet stets: Was passiert eigentlich, wenn…?
In der Malerei interessiert sie dasjenige, was für gewöhnlich verborgen bleibt: die Rückseite eines Bildes und seine Ränder. Um sie sichtbar zu machen, staucht sie Leinwände zusammen, leget Keilrahmen wieder frei oder verzichte gleich ganz auf sie. Sie dehnt, faltet, zerbricht, durchschneidet und/oder vernähet ihre Bilder nach Beendigung des Malprozesses. Einige von ihnen ragen dann weit in den Raum hinein, andere haben sich bereits vollständig von der Wand gelöst.
Neugier und Impulsivität, nicht Bilderstürmerei, sind ihre treibenden Kräfte – und Zufall und Unfall liegen in ihrer künstlerischen Arbeit nahe beieinander. Die Gefahr des bildnerischen Scheiterns schwingt in jedem ihrer Arbeitsschritte mit und allein durch deren Überwindung erhält ein Bild am Ende seine Gültigkeit. Am Ende geht es immer um zeitgenössische Malerei, deren Mittel und Möglichkeiten. 

Opening of the exhibition and the sculpture garden. This year’s artist in residence Constanze Vogt is showing works produced on site.
Opening on July 13, 2024, la maison artist residency, 12 rue principale, 67480 Kauffenheim, Alsace.
Arrival from 2:00 p.m. Speech by the curators and opening 3:00 p.m. Ends at 9:00 p.m.

Curated by Gianna and Johann Alexis von Haehling. Register at  gianna@la-maison.co
Exhibition can be viewed by appointment until August 15, 2024.

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